9 Insider-Tipps für ein Produkvideo, das maximalen Erfolg garantiert

Ein Produktvideo kann den entscheidenden Anstoß geben, Dein Produkt zu kaufen

Wie oft schaust Du Videos bei YouTube, Facebook, in der U-Bahn in München oder sonstwo?

Videos werden immer beliebter, und Unternehmen finden immer neue Möglichkeiten, verführerische Produktivideos zu plazieren. Eine Umfrage unter YouTube-Nutzern ergab, dass 19 Prozent sich anhand von Videos für oder gegen einen Kauf entscheiden. Geht es Dir selbst nicht auch so?

Nutzung von Produktvideos auf Youtube

Lange Zeit wurde für einen Produktfilm ein Studio mit teuerer Ausrüstung benötigt. Mittlerweile lassen sich dank moderner Technik viel einfacher Produktvideos erstellen. Mit überschaubarem Aufwand kannst Du beeindruckende Produktvideos erstellen lassen, die Dein Unternehmen und Deine Produkte bekannt machen.

Produktvideos können in der Werbung, auf Social Media, in Deinem Onlineshop gezeigt und über E-Mails verlinkt werden. Über sie werden Interessenten aufmerksam.

Wenn Du damit anfangen willst: Hier findest Du 9 wichtige Tipps, wie Du ein knackiges eigenes Produktvideo erstellen lassen kannst, denn vor der ersten "Klappe" solltest Du ein paar Dinge klären, damit Dir das Video später optimal nutzt:

1. Ziel

Was willst Du mit dem Produktvideo erreichen?

2. Zielgruppe

Wer soll Dein Video sehen?

3. Entscheidungsphase

In welcher Phase befinden sich die Betrachter?

4. Verkaufsargument

Warum sollten sich die Zuschauer für Dein Produkt interessieren?

5. Drehort

Welcher Ort passt zu Deinem Produkt?

6. Art

Welche Art von Video willst Du machen?

7. Filmplan

Starte die Dreharbeiten auf keinen Fall ohne gute Vorbereitung.

8. Aufnahme

Ein paar Grundlagen für die Produktion

9. Veröffentlichen

Wo willst Du das Video teilen und hosten?

1. Ziel: Was ist das Ziel Deines Produktvideos?

Bei jedem Film solltest Du Dir vor Beginn überlegen, was Du damit erreichen willst. Du hast verschiedene Möglichkeiten:

Die Bekanntheit Deines Produkts erhöhen

Zeige, wozu Dein Produkt gut ist und stelle es dabei in ein vorteilhaftes Licht.

Leads oder Verkäufe generieren

Überzeuge Interessenten davon, Kontakt aufzunehmen oder Dein Produkt zu kaufen.

Eine Crowdfunding-Kampagne starten

Erkläre Deinen Business-Plan mit optischen Mitteln. Mache die Chancen Deines Produkts nachvollziehbar.

Die Bedienung erklären

Diese Ziel richtet sich an Kunden, die Dein Produkt bereits gekauft haben. Ein Tutorial steigert ihre Zufriedenheit. Aus Kunden werden Stammkunden.

Wenn Du Dein Ziel bestimmst, hast Du wahrscheinlich auch bereits eine Zielgruppe anvisiert.

2. Zielgruppe: Wer soll Dein Produktvideo sehen? Wem willst Du es zeigen?

Wenn Du weißt, was Du mit Deinem Produktvideo erreichen willst, musst Du Dir überlegen: An wen soll sich das geplante Video richten? Wenn Deine Antwort ist:"An Alle", musst Du vielleicht noch etwas recherchieren, denn erst, wenn Du weißt, wer Deine typischen Kunden sind, kannst Du den Stil auswählen, mit dem Du sie am besten erreichst. So erhöhst Du die Wirksamkeit Deines Videos. Hier sind einige Möglichkeiten, um Deine Zielgruppe einzugrenzen:

Frage Dein Verkaufsteam

Sie sprechen den ganzen Tag mit Kunden und wissen, wer am wahrscheinlichsten kaufen wird, was die Käufer interessiert, worüber sie sich Sorgen machen und wie sie sprechen.

Sprich selbst mit Deinen Kunden

Der beste Weg, Deine Kunden zu verstehen, besteht darin, mit ihnen zu sprechen. Frage sie, warum sie Dein Produkt einem Konkurrenzprodukt vorgezogen haben, was ihnen an Deinem Produkt am besten gefällt, wie sie es verwenden usw. Vielleicht stellt sich heraus, dass Deine Kunden besonders schätzen, dass es eine Hotline gibt, wohin sie sich mit Fragen wenden können. Du wirst es herausfinden.

Schau Dir an, welche Diskussionen zu Produkten, wie Deinem laufen

Manche Kunden halten Dir gegenüber eventuell mit Kritik hinter dem Berg. Sie erzählen vielleicht nur auf Bewertungsportalen oder Ihren Freunden davon. Oder sie möchten eine Bewertung nur online hinterlassen. Wenn Du das Online-Feedback liest, erfährst Du, was Deine Kunden wirklich über Dein Produkt oder Dein Unternehmen denken und wie sie es formulieren. Zu dieser Recherche muss man sich vielleicht manchmal etwas überwinden. Aber hinterher merkt man, wie nützlich es war. Wenn Du mit einer Agentur zusammenarbeitest, kann sie diese Recherche für Dich übernehmen.

Lass Dich von den Konkurrenten inspirieren

Die Kunden der Konkurrenz sind auch Deine Interessenten. Schau Dir die Webseite und die Videos Deiner Konkurrenten an. Wen sprechen sie an und wie? Keine Angst, Du wirst sehen, was Du alles besser machen kannst.

3. Entscheidungsphase: In welcher Phase der Kaufentscheidung sind die Zuschauer?

Überlege Dir, in welcher Phase der Kaufentscheidung sich die Betrachter befinden. Meist ergibt sich diese Phase bereits aus Deinem Ziel. Wenn sie Dein Video auf Facebook oder Instagram ansehen, kennen sie Dein Produkt wahrscheinlich nicht. Wenn sie sich das Produktvideo jedoch auf Deiner Website anschauen, sind sie wahrscheinlich bereits an Deinem Produkt interessiert und überlegen, es zu kaufen.

Anstatt dasselbe Video für Anzeigen und Produktseite zu verwenden, ist es geschickter zwei unterschiedliche Videos zu erstellen, die auf die jeweilige Phase der Kaufentscheidung spezifisch eingehen. Soll Dein Produktvideo primär werben und Dein Produkt bekannter machten? Dann nenne Deine Marke und Dein Produkt und zeige, wie nützlich es eingetzt werden kann.

4. Verkaufsargument: Was ist Dein stärkstes Verkaufsargument für Deine Zielgruppe?

Warum sollten sich die Zuschauer für Dein Produkt interessieren? Was sollte im Video hervorgehoben werden?

Diese Frage soll Dir helfen, Dich im Video auf das Wesentliche und die Highlights Deines Produkts zu konzentrieren. Wenn Du versuchst zu viele Aspekte zu berücksichtigen, läufst Du Gefahr, die Zuschauer zu verwirren.

5. Drehort: Wo soll das Video aufgenommen werden?

Grundsätzlich sollte das Video nicht mit vielen Ortswechseln überladen sein. Sonst würde es unzusammenhängend wirken. Darum über lege Dir, wo das Video spielt, wie es aussehen könnte.

Für die Dreharbeiten wähle einen Ort aus, der zu Deinem Produkt passt, und berücksichtige dabei, ob eine geeignete Beleuchtung aufbaut werden kann und wie einfach Dreharbeiten an diesem Ort sind.

Skiläuferin macht eine Pause auf der Skipiste

Im einfachsten Fall kann der Bildhintergund einfach ein Boden, ein Tisch oder eine Wand sein. Für einen urbanen Look könnte ein Zebrastreifen, eine belebte Straße oder eine U-Bahnstation geeignet sein. Wenn Du eine Atmosphäre im Freien möchtest, ginge ein örtlicher Park, ein Garten oder ein nah gelegener See oder Strand. Überlege Dir, wer sind Deine Käufer, wie leben sie, welche Orte besuchen sie? Diese Umgebungen und veranschaulichen Lebensstile. Interessenten, die auch so leben mögen, werden motiviert, Dein Produkt zu kaufen. Wenn Du zum Beipsiel Skihosen verkaufen willst, dann werden Deine potentiellen Kunden wahrscheinlich aktiv im Leben stehen und gern beim Skilaufen sein. Wenn Du Deine Skihosen auf einer Skipiste zeigst, hast Du gute Chancen, Deine Kunden zu überzeugen, dass Deine Skihosen auch perfekt zu ihnen passen.

Wichtig bei der Aufnahme ist, alles zu vermeiden, was von Deinem Produkt ablenken könnte. Ein süßer Hund, der durch das Bild läuft, würde einem Produkt die Show stehlen. Und Achtung: Pass auf mit Persönlichkeitsrechten, Drehgenehmigungen, Motivablösen… Darum ist es insbesondere bei Aussenaufnahmen sinnvoll, mit einer Videoproduktion zusammenzuarbeiten. Sie wird Dir dann die Motivsuche abnehmen.

Du kannst Dich auch ruhig von Wettbewerbern und anderen Marken inspirieren lassen. Suche in sozialen Medien oder gehe auf Websites von Mitbewerbern. Was kannst Du übernehmen? Was besser machen? Wenn Du Anzeigen auf Deinem Facebook- oder Instagram-Feed anschaust, zeigen Dir die Algorithmen dort vermehrt Werbung an. Nutze das - das nennt sich Marktforschung.

6. Art: Welche Art von Produktvideo willst Du?

Ein Video im Stil des großen Kinos mit professionellen Schauspielern, stark motorisierten Autos, die in Australien über einsame Buckelpisten preschen, übersteigt möglicherweise Dein Budget. Darum wähle einen etwas einfacheren Stil, der für Dich machbar ist. Hier ein paar Vorschläge:

Demovideo

Zeige, wie Dein Produkt aussieht, und, was man damit machen kann, wie bei dem Beispiel der Skihose. Demovideos eignen sich gut im Onlineshop für Produktseiten. Sie müssen gar nicht lang sein. Wichtig ist, dass der Kunde eine anschauliche Vorstellung davon bekommt, wie das Produkt aussieht und was es kann. Solche Demovideos eigenen sich gut für Online-Shops. Achte darauf: Wenn Leute sich ein Produktvideo ansehen, möchten sie nicht nur die technischen Daten des Produkts kennen. Sie möchten die Menschen kennenlernen, die hinter dem Produkt stehen, und die Menschen, die es verwenden.

Produktbeschreibung oder Unpack-Video

Produktvideo screenshot junge Frau pack Paket aus

Lass einen Kunden filmen, wie er Dein Produkt auspackt und dann die Funktionen entdeckt. Traue Dich sowohl die guten als auch die schlechten Funktionen (obwohl vorzugsweise mehr gute als schlechte!) zu zeigen. So wird das Video glaubwürdig und Kunden bekommen konkrete Kriterien für ihre Kaufentscheidung. Solche Unpack-Videos sind super geeignet für soziale Medien. Mit Ihnen baust Du Vertrauen in Dein Produkt und Dein Unternehmen auf.

Bildschirm-Video

Bei einer Bildschirmaufnahme / Screencast wird der Bildschirm aufgenommen, wenn jemand im Internet surft oder mit einer Software arbeitet. In vielen Fällen ist ein Screencast für die Zuschauer eher trocken und wenig ansprechend. In bestimmten Situationen sind sie jedoch sehr nützlich. Bei einem Tutorial oder Kundensupportvideo können Betrachter Schritt für Schritt einer Anleitungen folgen. Mit Screencast kann Kunden sehr gut geholfen werden, wenn sie das Produkt schon gekauft haben. Wenn Du aber neue Kunden gewinnen willst, sind sie nicht sehr effektiv.

Erklärvideo

Montage einer Displayanzeige in einem Produktvideo

Bei einem Erklärvideo fallen die Dreharbeiten weg. Das spart Aufwand und Mühe. Darum kannst Du mit einem Erklärvideo die Vorteile Deines Produkts kostengünstig zeigen.

Slide-Video

Ein Video nur mit Fotos scheint zunächst banal. Aber in der Nachbearbeitung kann über die Bilder geschwenkt werden, und sobald Musik oder Text dazukommen, kann eine gute Wirkung entstehen. Dieser Stil eignet sich gut für kurze Videoanzeigen oder Beiträge in Sozialen-Netzwerken und kann schon mit geringem Aufwand realisiert werden.

Scroll-Erklärvideo

posterframe of scroll-erklärvideo

Mit einem Scroll-Erklärvideo kannst Du Deinem poteniellen Kunden Dein Produkt anschaulich machen, in dem Du ihn auf eine Reise durch eine 3-dimensionale Welt gehen lässt.

7. Filmplan: Grundlage ist ein Drehbuch, das sich an Deine Zielgruppe richtet.

Wenn Du mit einer Videoproduktion zusammenarbeitest, übernimmt sie das für Dich. Du musst dann nur noch prüfen, ob es etwas zu verbessern gibt. Grunsätzlich sollten Dreharbeiten auf keinen Fall ohne gute Vorbereitung starten. Sobald eine Zielgruppe, eine Videoart und ein zentrales Verkaufsargument wurden, kann mit dem Schreiben eines Filmskripts begonnen werden. Hilfreich sind Skizzen oder sogar ein komplettes Storyboard, damit bereits im Vorfeld klar ist, wie die einzelnen Aufnahmen aussehen sollen.

Vorteile statt Produkteigenschaften

Kunden interessieren sich nicht für Dich oder für technische Eigenschaften Deines Produkts. Sie sind nur an sich selbst und an der Lösung ihrer Probleme interessiert. Es gibt nur eine Möglichkeit, sie dazu zu bringen, sich mit Deinem Produkt zu beschäftigen: Zeige ihnen, wie Dein Produkt ihre Probleme lösen kann. Zeigen ihnen nicht nur Dein schickes Produkt, sondern vor allem, welchen Vorteil sie davon haben. Stelle nicht die technischen Funktionen in den Vordergrund. Welches Ihrer Probleme löst Dein Produkt? Wie bereichert Dein Produkt ihr Leben? Inspiriert es Deine Kunden, zu etwas? Wie steigert es ihr Glück?

Das Problem bestimmen

Für das Filmskript musst Du darum zuerst überlegen, welches Problem Deine Zielgruppe in dem Kontext haben könnte. Dann zeigst Du, dass Dein Produkt die Lösung für dieses Problem bietet. Daraus ergibt sich die Dramaturgie des Produktvideos: Du zeigst das Problem und dann wie Dein Produkt das Problem löst.

Wenn Du also einen Bohrer verkaufen willst, sprich über das Loch, das Dein Zuschauer an seiner Wand benötigt. Die Merkmale des Bohrers sind nur Produkteigenschaften, das Loch ist der Vorteil. In Deinem Skript müssen stets Vorteile im Vordergrund stehen. Es ist in Ordnung, Funktionen zu erwähnen, aber nur, wenn Du zeigst, wie sie Deinem Kunden helfen.

Der Stil

Die Stimmung in Deinem Videos sollte zu dem passen, was Du verkaufen willst. Wenn Du das Produkt als intelligente Lösung anbietest, dann klinge intelligent. Wenn Du eine Dating-App bewirbst, klinge lustig und flirtend. Darum berlege: Wie sprechen Deine potentiellen Interessenten? Sind sie Technikfreaks, die gerne Fachbegriffe verwenden? Oder Teenager, die in Emojis sprechen? Um eine Verbindung zu Deinen Interessenten aufzubauen und sie zu überzeugen, musst Du ihre Sprache sprechen.

Finde eine klare Handlungsaufforderung (CTA)

Am Ende des Videos solltest Du Deine Zuschauer auffordern, eine Aktion auszuführen, damit das Video das obige Ziel erreicht. Einige gängige CTAs sind:

  • Nimm Kontakt auf
  • Laden Sie unser XYZ herunter
  • Kaufe das XYZ
  • Abonniere unsere Mailing-Liste
  • Besuche unsere Webseite

Storyboard

Produktvideo storyboard

Sobald das Problem, Vorteile, Stil und CTA klar ist, kannst Du ein Storyboard für das Videos erstellen lassen oder selbst erstellen. Ein Storyboard legt Bild für Bild fest, was Du im Video zeigen möchtest. Wenn Du mit einer Agentur zusammenarbeitest, hab keine Angst, viele Fragen zu jeder einzelnen Szene und jedem Übergang zu stellen. Ein klares und detailliertes Storyboard spart später in der Postproduktion Zeit.

Hole Dir Rückmeldungen

Wenn Du eine Zeit lang an Deinem Storyboard gearbeitet oder darüber diskutiert hast, wirst Du irgenwann nicht mehr beurteilen können, was gut, was schlecht ist. Dann ist es gut, die ganze Sache mal mit einem Aussenstehenden durchzusprechen. Achte darauf, was er unmittelbar versteht, wo er nachfragt. Welche Fragen er stellt. Hinterher betrachtest Du das Konzept mit neuen Augen und kannst es umarbeiten lassen oder selber daran weiterarbeiten.

8. Aufnahme: Ein paar Grundregeln für die Dreharbeiten

Wenn Du eine Videoproduktion beauftragt hast, übernimmt sie die Dreharbeiten. Falls Du es selber machen möchtets, beachte die folgenden Hinweise.

Verwende ein Stativ

Halte die Kamea ruhig. Setze sie am besten auf ein Stativ. Dann sehen die Aufnahmen professionell aus. Wenn Du kein Stativ hast, stütze Dich irgendwo ab, um ein stabiles Bild zu bekommen. Manchmal hilft bereits ein Stapel Bücher.

Dreharbeiten Kameramann Produktvideo

Nicht digital Zoomen

Wenn Du die Aufnahmen mit Deinem Smartphone machst, zoome nicht. Die Kameras in Smartphones zoomen in der Regel digital. Dadurch ändert sich beim Zoomen die Auflösung des Bildes. Dadurch kann es pixelig werden. Stattdessen gehe auf Dein Objekt zu. Dann bleibt alles scharf und klar.

Im Querformat filmen

In der Regel solltest Du so filmen, dass das Bild im Querformat ist. Wenn Du es doch hochkant haben willst, kannst Du die Kanten später wegschneiden. Umgekehrt ist es jedoch oft schwierig. Nur wenn Dein Video vertikal sein muss, dann nimm es auch bereits so auf.

Gegenlicht vermeiden

Bei den gängigen lichtempfindlichen Aufnahmekameras brauchst Du keine aufwändige Beleuchtung, um ein Video aufzunehmen. Wichtig ist aber, dass Du nicht gegen die Sonne oder mit einem hellen Fenster im Hintergrund filmst, da es schwierig wird, richtig zu belichten. Stattdessen versuche beim Filmen stets, dass das Licht auf Dein Motiv scheint.

Ton

Wenn Du den Ton brauchst, schließe ein externes Mikrophon an Deine Kamera an. Das Miktrophon sollte so nah wie möglich am Sprecher sein, damit bekommst eine bessere Aufnahmequalität. Du kannst auch ein zweites Smartphone für die Tonaufnahme verwenden und dann beim Schneiden des Videos Bild und Ton zusammen fügen. Das klappt in der Regel gut.

Darsteller

Frage ruhig Deine Mitarbeiter oder mach es selbst. Nur Mut! Das Video wirkt dadurch oftmals viel authentischer als, wenn Du mit Schauspielern drehst.

9. Veröffentlichen

Sobald Dein Video fertig ist, muss es nur noch veröffentlicht werden, damit die ganze Welt es sehen kann. Entsprechend Deiner Ziele musst Du jetzt entscheiden, wo Du das Video teilen und wo hosten möchtest. Hier sind ein paar gängige Möglichkeiten:

  • Landingpage
  • Deine Webseite
  • Social Media
  • E-Mail-Versand

Wenn Du mit dem Produktvideo Deine Firma und Dein Produkt bekannter machen willst, stelle es als Top-Post auch Deine Seiten in den Social Media. Achte im Beschreibungstext, darauf, dass Deine Kunden es mit typischen Suchanfragen finden.

YouTube ist auch oft eine gute Idee. Füge stets die passenden Suchworte in den Titel, Beschreibung und Tags ein, damit Dein Video den potentiellen Interessenten angezeigt wird.

Grundsätzlich ist es eine gute Idee, im Vorfeld eine Video-Marketing-Strategie zu entwickeln.

Wo das Video hosten?

Videos werden gern bei YouTube gehostet. Mit den richtigen Keywords, kannst Du hier viele Zuschauer finden, die zum ersten Mal von Dir hören. Dir entstehen dabei keine Kosten.

YouTube hat aber auch Nachteile. Wenn Du das Video von dort einbettest, können Zuscher von Deiner Seite direkt zu YouTube klicken. Damit bleiben sie nicht auf Deiner Seite. Ausserdem zeigt Youtube auch viele Aneigen und schlägt Videos vor, die möglicherweise von der Konkurrenz sind.

Als Alternative gibt es darum andere Portale, wie etwa Wistia. Hier gibt es keine Anzeigen und die Zuschauer können nicht von der Seite wegklicken. Hinzu kommt, dass Du Like-Buttons von sozialen Netzen einfügen kannst.

Starte mit Deinem Produktvideo!

Ich hoffe, ich konnte Dir einige Tipps geben und Dich auf den Weg bringen. Jetzt ist es an Dir. Auf geht's!!!

Beitrag teilen:
Autor: Niko Remy
Autor
Er ist Gründer und Geschäftsführer von screenpulse Erklärvideo Videoproduktion in München und gewann zahlreiche Film- und Medienpreise: Max-Ophüls-Preis, Filmfestival Mannheim, German Business Award 2019 u.a. Er hat als Journalist unter anderem Fernsehbeiträge für Faszination Wissen - BR, Galileo - Pro7, Welt der Wunder - RTLII erstellt und Drehbücher u.a. für die Küstenwache - ZDF, Im Namen des Gesetzes - RTL geschrieben. In seinem Blog bei screenpulse beschäftigt er sich mit Video-Marketing, Erklärvideos und neuen Entwicklungen im Web. Starten Sie über die Kommentarfunktion gern einen Meinungsaustausch!

Anmerkungen

Kommentare

Noch keine Kommentare, sei der erste Poster!

Diskutier mit

* Pflichtfeld

Kunden